Aufs Hintere Schöneck in Sulden

Die herrlichen Tage des Altweibersommers nutzend, beschlossen wir nach Sulden zu fahren um das Hintere Schöneck zu besteigen.
Die lange Anfahrt von Bruneck hat sich allemal gelohnt, schon wegen der wunderschönen Ausblicke auf Ortler, Königsspitze und Co.

Von St. Gertraud in Sulden, im Vinschgauer Stilfs, gings auf dem Steig Nr. 18 durch lichten Lärchen- und Zirbenwald zur Kälberhütte auf  2.480 m. Dem Wegweiser „Hinteres Schöneck“ folgend stiegen wir auf gut markiertem Steig weiter bis zur Waldgrenze und dann südwerts über einen Grashang empor bis unter das Vordere Schöneck. Von dort ist der Gipfel schon sichtbar. Die letzten 220 Höhenmeter waren trotz der vielen Neuschneefelder bald geschafft und wir konnten die herrliche Aussicht auf alle 3.000er rundum in vollen Zügen genießen.
Kurz überlegten wir auf einem anderen Weg, Richtung Düsseldorfer Hütte abzusteigen, entschieden uns, wegen des vielen Neuschnees, aber dann doch gegen diese Variante. Lustige Schneeballschlachten und kreatives Schneemann-Bauen verkürzten uns den Abstieg und wir erreichten schließlich den Parkplatz in St. Gertraud.

Dieser Berg in Sulden trägt seinen Namen zurecht, denn auch wenn er im Schatten namhafter Gipfel steht, er ist einen Ausflug allemal wert.

Gerda

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