Zwölferkofel – Sexten (3.094m)

Höhenmeter: 1.640 Hm
Kilometer: 16 km
Gehzeit Aufstieg : ca. 7 Stunden
Schwierigkeit: Klettern am Kurzen Seil, gelegentlich sichern (II-III)
Alternativer Aufstieg über die Abseilpiste (IV)

Aufstieg: Von der Zsigmondyhütte 2.224m (Zustieg vom Parkplatz im Fischleintal in Sexten ca. 2 Stunden) zunächst auf das Oberbachernjoch (2519m), dort wendet man sich am besten gleich nach links über einen Steig nach rechts unter den Wänden Richtung Einstieg (von der Zsigmondyhütte ca. 1 Stunde). Eine gelbe Rampe führt schräg hinauf zu gestuftem Felsgelände und von dort im Zickzack zu einem breiten Band (einzelne Steinmänner sind nicht immer leicht erkennbar). Nach links haltend gelangt man unter die Eisrinne. Links neben der Eisrinne über eine Rampe (III – gelber, etwas abgespeckter Fels) und anschließend über griffige Stufen hinauf unter eine große gelbe Wand. Dem Geröllband weiter nach links folgend kommt man unter einen nassen Kamin mit Klemmblock. Von rechts über diesen bis unter einen weiteren Kamin (III) und durch diesen zum Stand unter einer Höhlung im Fels.

Von dort hält man sich schräg nach links und steigt in einer etwas brüchigen Schlucht empor. Man geht nach rechts bis zu einem kurzen Kamin (Durchschlupf hinter einer großen gelben Schuppe). Über diesen und weiter in gestuftem Gelände gelangt man schließlich auf das große Felsband. Diesem folgt man nach rechts bis zu einer originellen Kriechstelle (gleich dahinter befindet sich auch der erste Abseilring an der Wand). Nun folgt man dem Ringband weiter bis zur Hohen Zwölferscharte und von dort weiter auf die Ostseite des Berges. An einem gut sichtbaren Steinmann angelangt steigt man rechts über gestuften Fels empor zu einer Scharte und über diese weiter bis unter den Gipfelhang. Diesem folgt man im II-er Gelände auf den Gipfelgrad. Dort ist das Gipfelkreuz des Zwölferkofels schon sichtbar und man folgt den Steigspuren zum Höchsten Punkt.

Abstieg: Über den Gipfelgrad teilweise abkletternd erreicht man 2 Abseilstellen (Bandschlingen mit Ring). Über diese und weiter über das große Ringband bis zur Kriechstelle. Dort beginnt die eigentliche Abseilroute (60 m Seil ist ausreichend). Über diese sich immer leicht nach links haltend (nicht Richtung Eisrinne abseilen) gelangt man schließlich zum Geröllband unter den gelben Felswänden. (der Abseilring ist dort nicht leicht zu finden, er befindet sich ca. in der Mitte des Geröllfeldes). Unter weiterem Abseilen erreicht man schließlich wieder den Steig am Fuße der Eisrinne. Von dort abkletternd zurück zum Einstieg.

Gerda

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